Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
1. Allgemeines und Geltungsbereich
Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Weiteren „AGB“) gelten für alle Verträge und Leistungen zwischen NOUAÉ e.U. (im Folgenden „Auftragnehmerin“) und dem Kunden (im Folgenden „Auftraggeber:in“) in den Bereichen Kosmetik, Haarentfernung, sowie für Nebenleistungen und Produktverkäufe, die am Geschäftssitz der Auftragnehmerin erbracht werden. Maßgebend ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Die Auftragnehmerin führt alle Dienstleistungen nach bestem Wissen und Gewissen sowie nach dem neuesten Standard der Industrie durch. Rechtsgeschäfte zwischen der Auftragnehmerin und der Auftraggeber:in, die nicht unter diese AGB fallen, bedürfen einer schriftlichen Individualvereinbarung. Mündliche Nebenabreden sind unwirksam. Es gelten ausschließlich die AGB der Auftragnehmerin, alle anderen AGB sind ausgeschlossen.
2. Vertragsabschluss und Terminvereinbarung
Die Dienstleistungen und Produktangebote sind freibleibend. Änderungen bleiben im Rahmen des Zumutbaren vorbehalten.
- Mit der Vereinbarung eines Termins für eine Dienstleistung erklärt die Auftraggeber:in verbindlich die Annahme des Vertragsangebotes.
- Soweit der Vertragsschluss auf elektronischem Wege erfolgt, wird der Zugang des Buchungswunsches der Auftraggeber:in unverzüglich bestätigt.
- Die Zugangsbestimmung stellt noch keine verbindliche Annahme der Buchung dar.
Die verbindliche Annahme der Buchung erfolgt mit schriftlicher oder telefonischer Terminbestätigung.
3. Pflichten der Auftraggeber:in
Die Auftraggeber:in ist verpflichtet, die Auftragnehmerin vor Beginn der Behandlung vollständig und wahrheitsgemäß über bestehende Erkrankungen, gesundheitliche Einschränkungen, Allergien oder andere körperliche Beschwerden (insbesondere Diabetes, Blutverdünnung usw.) zu informieren, die bei der Leistungserbringung der Auftragnehmerin beachtet werden müssen oder die zu einer Beeinträchtigung der Gesundheit der Auftraggeber:in führen könnten. Dies dient der Vermeidung von Komplikationen während der Behandlung sowie der Vermeidung möglicher Schäden.
Die entsprechenden Angaben sind im Anamnesebogen der Auftraggeber:in zu dokumentieren, um eine vollständige und nachvollziehbare Information zu gewährleisten.
Sollte sich der Gesundheitszustand der Auftraggeber:in nachträglich ändern, ist die Auftragnehmerin unverzüglich darüber in Kenntnis zu setzen, damit diese auf den veränderten Zustand entsprechend reagieren und die Behandlung gegebenenfalls anpassen kann.
4. Preise und Zahlungsbedingungen
- Alle Preise richten sich nach der zum Zeitpunkt der Leistungserbringung geltenden Preislisten, die am Geschäftssitz einsehbar oder auf der Website abrufbar sind. Im Zweifelsfall gelten die Preise im Internet.
- Neue Preislisten ersetzen automatisch alle vorangegangenen und gelten ab ihrer Bekanntmachung im Geschäft oder im Internet.
- Sämtliche angegebenen Preise für Behandlungen und Verkaufswaren verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
- Die Preise sind nach Abschluss der Behandlung sofort und ohne Skontoabzug am Geschäftssitz in bar zur Zahlung fällig.
- Zahlungen per Bankeinzug oder auf Rechnung sind nicht möglich.
5. Änderungen und Vorbehalt
- Die Auftragnehmerin behält sich zwischenzeitliche Änderungen in der Art und dem Umfang der Behandlungen sowie der Preise vor.
- Bei Erscheinen neuer AGB bzw. neuer Angebots- und Preislisten verlieren alle vorherigen ihre Gültigkeit.
6. Eigentumsvorbehalt
Die Auftragnehmerin behält sich das Eigentum an sämtlichen Verkaufswaren bis zur vollständigen Bezahlung aller Forderungen aus der laufenden Geschäftsbeziehung mit der Auftraggeber:in vor.
7. Behandlungsausfälle / Behandlungszeiten / Behandlungsdauer
Vereinbarte Termine (telefonisch, per E-Mail, online oder persönlich) gelten als verbindlich und müssen wahrgenommen werden. Eine kostenfreie Terminabsage oder -verschiebung ist bis 24 Stunden (an Werktagen) vor dem Termin möglich. Telefonische Nachrichten auf dem Anrufbeantworter und E-Mails können von Samstag bis Montag um 9:30 Uhr sowie an Feiertagen nicht abgehört oder gelesen werden. Eine Stornierung in diesem Zeitraum ist daher nicht möglich.
Folgen bei verspäteter Stornierung oder Terminverschiebung durch den Kunden:
- Für bereits bezahlte Behandlungen (z.B. Gutscheine oder Abonnements) besteht kein Anspruch auf Rückerstattung oder Teilrückerstattung des bezahlten Preises.
- Für nicht bezahlte Behandlungen wird eine Stornogebühr von 75 % des vereinbarten Entgelts erhoben, mindestens jedoch ein Ausfallhonorar von 75 €.
- Die Behandlungszeit beginnt mit dem Eintreffen der Auftraggeber:in im Behandlungsraum.
- Bei einer Verspätung der Auftraggeber:in bleibt der ursprünglich vereinbarte Behandlungstermin bestehen. Die versäumte Zeit kann nur dann nachgeholt werden, wenn dadurch der weitere Tagesablauf der Auftragnehmerin nicht beeinträchtigt wird.
- Sollte die Verspätung der Auftraggeber:in in einem Ausmaß sein, dass die gebuchte Behandlung dadurch nicht mehr vollständig durchgeführt werden kann, ohne den Zeitplan der Auftragnehmerin zu stören oder nachfolgende Auftraggeber unzumutbar warten zu lassen, so behält sich die Auftragnehmerin vor, den Termin mit vollem Preis zu berechnen, aber entsprechend zu verkürzen, damit folgende Auftraggeber zur vollen Zufriedenheit behandelt und bedient werden können.
- In Ausnahmefällen, wie z.B. bei nachweislich unvorhersehbaren Ereignissen (z.B. Krankheit, Notfälle), können die Stornogebühren erlassen oder reduziert werden. Dies wird im Einzelfall geprüft und entschieden.
Folgen einer Terminabsage oder Terminverschiebung durch die Auftragnehmerin:
- Sollte die Auftragnehmerin aus für sie nicht zu vertretenden Gründen oder aufgrund von höherer Gewalt den vereinbarten Termin nicht einhalten können, wird die Auftraggeber:in umgehend benachrichtigt, sofern die hinterlegten Kontaktdaten eine zeitnahe Kontaktaufnahme ermöglichen. In diesem Fall ist die Auftragnehmerin berechtigt, den Termin kurzfristig zu verschieben oder vom Vertrag zurückzutreten.
8. Terminkalender
Die vereinbarten Einzeltermine werden in einem für die Auftraggeber:in angelegten Terminkalender eingetragen. Jeder Termin wird schriftlich (elektronisch) oder telefonisch bestätigt. Die im Terminkalender oder elektronischen Karteiblatt eingetragenen Termine sind Gegenstand dieser Vereinbarung.
9. Beratungen und Behandlungen
Alle Beratungen und Behandlungen dienen ausschließlich der Gesundheitsvorsorge und dem Wohlbefinden der Auftraggeber:in. Sie sind keine medizinischen Maßnahmen und ersetzen weder eine ärztliche Diagnose noch eine Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Die Auftraggeber:in ist verpflichtet, die Auftragnehmerin vor Beginn der Behandlung über bestehende gesundheitliche Beeinträchtigungen oder relevante Vorerkrankungen zu informieren. Dazu zählen insbesondere Pilzerkrankungen, Diabetes, Allergien, Einnahme von Medikamenten, Überempfindlichkeiten oder andere körperliche Beschwerden, die die Behandlung beeinflussen könnten.
10. Behandlungsausschluss
Die Auftragnehmerin behält sich das Recht vor, eine Behandlung abzulehnen, anzupassen oder abzubrechen, wenn:
- gesundheitliche oder hygienische Bedenken bestehen,
- die Behandlung aus fachlicher Sicht nicht vertretbar ist,
- die Auftraggeber:in falsche oder unvollständige Angaben zu seinem Gesundheitszustand gemacht hat und dadurch ein erhöhtes Risiko für gesundheitliche Beeinträchtigungen entsteht,
- eine Kontraindikation besteht oder die Behandlung ein erhöhtes Risiko birgt (z.B. aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen oder Vorerkrankungen),
- die Auftragnehmerin einen ärztlichen Nachweis über die Unbedenklichkeit der Behandlung verlangt.
Die Auftraggeber:in verpflichtet sich, während des Besuches im Studio eine angemessene Verhaltensweise an den Tag zu legen. Sollte die Auftraggeber:in sich selbst nach einer Verwarnung weiterhin nicht angemessen verhalten, hat die Auftragnehmerin das Recht, die Auftraggeber:in aus dem Studio zu verweisen und gegebenenfalls ein Hausverbot auszusprechen. In diesem Fall besteht kein Anspruch auf Rückerstattung bereits geleisteter Zahlungen.
11. Aktionen / Gutscheine
- Geschenkgutscheine werden entweder für einen bestimmten Geldbetrag oder für eine konkrete Dienstleistung ausgestellt.
- Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, laufende Sonderaktionen ausdrücklich als solche zu kennzeichnen.
- Geschenkgutscheine sind unbefristet gültig. Es wird jedoch empfohlen, Gutscheine innerhalb von 12 Monaten einzulösen, um die bestmögliche Nutzung der angebotenen Leistungen zu gewährleisten.
- Gutscheine und Abonnements sind voll übertragbar. Mit der Einlösung geht der Gutschein in den Besitz der Auftragnehmerin über. Bei verlorenen oder gestohlenen Gutscheinen und Abos wird – auch bei Vorlage der Rechnung – kein Ersatz geleistet. Nicht vollständig bezahlte, beschädigte oder ungültige Gutscheine können von der Auftragnehmerin zurückgewiesen werden.
- Rabatte, Preisnachlässe, Sonderpreise und andere Ermäßigungen sind nicht miteinander kombinierbar. Aktionsgutscheine werden ausschließlich auf den Listenpreis angerechnet und können pro Person nur einmal eingelöst werden. Angebote gelten ausschließlich innerhalb der ausgeschriebenen Frist und müssen in diesem Zeitraum wahrgenommen werden. Sie sind zudem nur gültig, solange der Vorrat reicht. Eine Barauszahlung des Gutscheinwertes ist ausgeschlossen.
12. Datenschutz
Die Auftraggeber:in stimmt der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung ihrer personenbezogenen Daten ausdrücklich zu. Eine Speicherung erfolgt ausschließlich im Rahmen der Ausführung seiner Bestellung und der weiteren Geschäftsabwicklung. Soweit notwendig erfolgt auch eine Weitergabe an die in die Geschäftsabwicklung eingebundenen Firmen. Darüber hinaus findet eine Weitergabe an Dritte nicht statt.
Die Einwilligung zur Speicherung und zweckgerichteten Verarbeitung seiner Daten kann die Auftraggeber:in jederzeit schriftlich oder durch Übersendung einer E-Mail widerrufen.
Die vollständige Datenschutzinformation finden Sie unter Datenschutzerklärung.
13. Mängelansprüche und Gewährleistung
- Ansprüche der Auftraggeber:in wegen mangelhafter Ausführung der Behandlung oder Lieferung können nur innerhalb von 5 Tagen geltend gemacht werden und sind auf Nacherfüllung beschränkt, wobei die Auftragnehmerin wahlweise die Nacherfüllung durch Nachbesserung oder Nachlieferung erbringen kann.
- Nach dieser Frist kann kein Mangelanspruch geltend gemacht werden.
- Der Anspruch auf Nacherfüllung (Nachbesserung) erlischt sofort, falls ein anderes Institut oder die Auftraggeber:in selbst Veränderungen an der Behandlung durchgeführt hat (z.B. bei Verwendung von eigenen, nicht durch das Studio empfohlene oder verkaufte Cremen) oder eine unsachgemäße Nachbehandlung oder selbstständige Korrekturen, durchgeführt wurden.
- Sollte die Nacherfüllung fehlschlagen, hat die Auftraggeber:in das Recht, nach ihrer Wahl entweder die Vergütung zu mindern oder vom Vertrag zurückzutreten.
- Bei unerheblichen Mängeln ist ein Rücktrittsrecht ausgeschlossen.
- Weitergehende Gewährleistungsansprüche der Auftraggeber:in, insbesondere wegen Mangelfolgeschäden, sind grundsätzlich ausgeschlossen, außer in Fällen von Vorsatz, grober Fahrlässigkeit oder der Verletzung wesentlicher vertraglicher Pflichten der Auftragnehmerin sowie bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit der Auftraggeber:in. Das Recht zum Rücktritt vom Vertrag bleibt in diesen Fällen unberührt.
14. Haftungsausschlüsse
Die Auftraggeber:in ist verpflichtet, die Auftragnehmerin vor Behandlungsbeginn über bestehende Krankheitsbilder, Allergien oder andere gesundheitliche Einschränkungen, die der Behandlung entgegenstehen könnten, vollständig und wahrheitsgemäß zu informieren. Sollte die Auftraggeber:in dieser Informationspflicht nicht nachkommen und es durch die Behandlung zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Folgeschäden kommen, übernimmt die Auftragnehmerin keine Haftung.
Für Garderobe und Wertgegenstände, die von der Auftraggeber:in mitgeführt oder im Unternehmen vergessen werden, übernimmt die Auftragnehmerin keine Haftung. Es wird empfohlen, wertvolle Gegenstände während des Besuchs im Studio nicht unbeaufsichtigt zu lassen.
15. Nebenbestimmungen
Für den mit der Auftragnehmerin geschlossenen Vertrag sowie für diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gilt ausschließlich das Rechts der Republik Österreich. Abweichende oder ergänzende Bestimmungen zu diesem Vertrag, einschließlich Nebenabreden, sind nur dann rechtsverbindlich, wenn sie von der Auftragnehmerin ausdrücklich und schriftlich bestätigt wurden.
16. Salvatorische Klausel
Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam, nichtig oder undurchführbar sein oder durch spätere Umstände unwirksam werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahekommt.
17. Gerichtsstand
Für Verbraucher:innen im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG) gilt der gesetzliche Gerichtsstand. Für Unternehmer:innen ist das sachlich zuständige Gericht am Sitz der Auftragnehmerin zuständig.

SETZEN SIE SICH MIT UNS IN VERBINDUNG